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Abmeldung eines Fahrzeugs (Außerbetriebsetzung)

Ihre Ansprechpartner:

Landratsamt Ortenaukreis

Verfahrensbeschreibung:

Wenn ein Fahrzeug außer Betrieb gesetzt werden soll, müssen Sie als Fahrzeughalter bei der Zulassungsbehörde einen Antrag stellen und eine formlose Erklärung abgeben, dass Ihr Fahrzeug nicht als Abfall zu entsorgen ist. Falls das Fahrzeug verwertet werden soll, erhalten Sie von dem Verwertungsbetrieb einen Verwertungsnachweis.

Mit der Außerbetriebsetzung eines Fahrzeugs wird das Kennzeichen entstempelt und es erlischt die Steuer- und Versicherungspflicht. Das Fahrzeug darf nicht mehr am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen und daher auch nicht auf öffentlichen Flächen abgestellt werden.

Rückfahrten nach Entfernung der Stempelplaketten dürfen mit den ungestempelten Kennzeichen in dem auf dem Kennzeichen ausgewiesenen Zulassungsbezirk und im angrenzenden Bezirk am Tag der Abmeldung bis längstens 24 Uhr durchgeführt werden. Dabei müssen die Kennzeichen am Fahrzeug ordnungsgemäß angebracht sein. Es genügt nicht, die Kennzeichen hinter die Front- oder Heckscheibe zu legen. Bei der Fahrt müssen Sie den kürzesten Weg – ohne Umweg – nehmen.

Hinweis: Für diese Rückfahrt muss Ihr Fahrzeug versichert sein. Klären Sie dies vorab mit Ihrer Versicherung.

Ablauf:

Sie müssen den Antrag auf Außerbetriebsetzung bei der Zulassungsbehörde Ihres Hauptwohnsitzes, des Betriebssitzes oder Ortes der beteiligten Niederlassung stellen. Sie können hierzu auch einen Vertreter (z.B. Autohändler) mit Ihrer schriftlichen Vollmacht beauftragen.

Soweit ein Antragsformular notwendig ist, können Sie es vorab bei der Zulassungsbehörde besorgen und zu Hause ausfüllen. Je nach Angebot Ihrer Zulassungsbehörde steht ein Downloadformular oder ein Onlinedienst über das Internet zur Verfügung.

Tipp: Um Zeit zu sparen, empfiehlt es sich, bei der Zulassungsbehörde vorzusprechen, da die Kennzeichenschilder entstempelt und die Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II (früher: Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief) ungültig gemacht werden müssen. Diese Zulassungsbescheinigungen bekommen Sie entstempelt wieder zurück.

Unterlagen:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • bei Vertretung mit schriftlicher Vollmacht: zusätzlich
    • gültiger Personalausweis oder Reisepass des Bevollmächtigten
  • bei minderjährigen Fahrzeughaltern: zusätzlich
    • Einverständniserklärung und Ausweisdokumente der Sorgeberechtigten
  • bei juristischen Personen/Firmen:
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (früher: Fahrzeugbrief)
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (früher: Fahrzeugschein)
  • Kennzeichenschilder
  • Verwertungsnachweis
  • Erklärung über den Verbleib (z.B. bei Entsorgung im Ausland oder Weiternutzung als Oldtimer) oder
  • Erklärung, dass das Fahrzeug nicht als Abfall entsorgt wird

Kosten:

Die Gebühren werden nach Verwaltungsaufwand erhoben (ab 5,10 Euro).

Rechtsgrundlage: