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Verwaltung und Gemeinderat

Im virtuellen Rathaus sind wir - ganz wie im realen - gern für Sie da. Mitarbeiter der Verwaltung, des Gemeinde- und Ortschaftsrats haben ein offenes Ohr für Ihre Fragen und Anliegen. Wir freuen uns über Ihre Anregungen und sind auf eine zeitnahe Bearbeitung Ihrer Anliegen bedacht.

Rathaus Bad Peterstal-Griesbach

Freitag, 16. Juli 2021

Kommunales Covid-Testzentrum im Kulturhaus geschlossen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, das Kommunale Covid-Testzentrum im Kulturhaus Bad Peterstal-Griesbach hat seinen Betrieb bis auf Weiteres eingestellt. Seit Monaten haben die ehrenamtlichen Test-Teams der DRK-Ortsvereine Bad Peterstal und Bad Griesbach mit vorbildhaftem Engagement gearbeitet und somit einen wichtigen Beitrag zum Infektionsschutz im oberen Renchtal geleistet. Hierfür darf ich mich bei allen Mitwirkenden abermals sehr herzlich bedanken!

Zugleich weiß ich, dass ich mich jederzeit an die Kameradinnen und Kameraden des Deutschen Roten Kreuzes wenden darf, wenn deren Unterstützung gebraucht wird.

Mit den kürzlich erfolgten weitreichenden Lockerungen ist die allgemeine Nachfrage nach den Covid-Schnelltests hier vor Ort praktisch zum Erliegen gekommen. Zugleich sind die rechtlichen und organisatorischen Anforderungen an die Covid-Testzentren ab dem 20. Juli deutlich erhöht worden. Erkennbar ist damit der politische Wille, die Testungen tendenziell deutlich herunterzufahren, was vielleicht auch damit begründet ist, dass permanentes Testen auf Dauer um ein Mehrfaches teurer ist, als die angebotenen Impfungen, welche das beste Mitte der Wahl bleiben, sich und andere möglichst zuverlässig vor schweren Covid-Erkrankungen zu schützen.

Der politische Verzicht auf den 3G-Nachweis in den meisten Lebensbereichen hat völlig erwartbar zu nachlassenden Testungen geführt. Damit sinkt die Wahrscheinlichkeit, Infektionen aufzudecken, zugleich sinkt für den einen oder die andere Mitbürger/in die Impfmotiviation. Denn wer ohne 3G-Nachweis im Alltag praktisch alles darf, sieht möglicherweise im Moment keine dringende Notwendigkeit, sich impfen zu lassen. Es steht somit zu befürchten, dass dies zu höheren Infektionszahlen und mit etwas Zeitversatz zu mehr Erkrankungen führt, nebst allen negativen Begleiterscheinungen für unser Gemeinwesen, die wir endlich hinter uns lassen wollen. Das wichtige Ziel der Gemeinschaftsimmunität, welches wir noch bei sommerlicher Witterung erlangen sollten, steht auf dem Spiel. Nach dem aktuellen Impfziel des Robert-Koch-Instituts sollten mindestens 85 % der 12- bis 59-Jährigen und 90 % der Menschen ab 60 Jahren geimpft sein, um eine ausgeprägte 4. Welle im kommenden Herbst/Winter zu vermeiden.

Es liegt somit in der Verantwortung jedes und jeder Einzelnen abzuwägen, welches gesundheitliches Risiko für sich selbst und seine Mitmenschen besteht, wenn man sich trotz entsprechenden Angebots nicht impfen lässt. Ich möchte Sie deshalb bitten – auch gegebenenfalls für Ihre Kinder – sich dieser Tage mit dem bestehenden Impfangebot konstruktiv zu beschäftigen und eine verantwortungsvolle Entscheidung für ihren persönlichen Schutz und den Schutz der Gemeinschaft zu treffen. Dies sind wir auch und gerade den Kindern und Jugendlichen schuldig, die eine lange Zeit auf optimale Betreuung, Erziehung und Bildung verzichten mussten, um Leben und Gesundheit der Älteren zu schützen. Nachdem dies offensichtlich gelungen ist, ist umso mehr die Solidarität der Erwachsenen gegenüber den Jungen gefragt, damit Erziehung und Unterricht wieder ihren gewohnten Gang gehen können.

Ich wünsche uns allen bestmögliche Gesundheit. Bleiben wir weiterhin achtsam, besonnen und zuversichtlich!

Mit herzlichen Grüßen

Meinrad Baumann
Bürgermeister